So elegant ist Recycling – der Weber + Weber Herringbone Wool Trenchcoat für Sie

So elegant ist Recycling – der Weber + Weber Herringbone Wool Trenchcoat für Sie

 

„Wir experimentieren gerne mit Materialien, insbesondere, wenn sie unsere Nachhaltigkeitsbilanz noch verbessern.“

Christian und Manuel Weber

 

Ein Multitalent mit Vorleben

Ein besonderes Stück: Unser Herringbone Wool Trenchcoat.
Bei diesem setzten wir auf ein ganz spezielles Material:
Ein recyceltes Wollgemisch, das Alpaka, Mohair, Baumwolle und Schurwolle in sich vereint.
Typisch Weber + Weber wird das Material heiß gewaschen und anschließend gefilzt, was bei dieser edlen Zusammensetzung zu einer besonders weichen Cushion-Qualität führt.

Herringbone

Vielseitig

Maxilänge und nach Belieben mit Knöpfen oder Gürtel zu schließen. Alte sartoriale Techniken zeigen sich in der Verarbeitung – zum Beispiel die „blind“ aufgenähten Eingriffstaschen. 
 
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Mehr als ein Modetrend

„Wir sind Innovationen bei Stoffen und Materialien immer aufgeschlossen – insbesondere, wenn sie unserem Nachhaltigkeitsgedanken entsprechen. Die recycelte Wolle auf Weber + Weber typische Art zu filzen, hat die Einmaligkeit dieses Fischgrät-Stoffs noch einmal verstärkt“, erzählt Manuel Weber. „Wir lieben die schmeichelnde Oversize-Silhouette, im Schnitt erinnert der Mantel ein bisschen an einen Bademantel, was den Wohlfühlcharakter noch einmal unterstützt“, schwärmt Christian Weber.

Weber+Weber Herringbone

 

Mundnasenschutz

Der Mundnasenschutz ist das modische Accessoire der Saison. Gehen Sie besonders stylisch durch den Winter mit den handdesignten Facial Masks von Weber+Weber. Leichter Stoff und besonders feine Qualität sorgen für Komfort und Atmungsaktivität, das sartoriale Design für Eleganz und Chic.
Mundnasenschutz Weber+WeberFacial Maskfacial mask Weber+Weber
Sei kein Schaf: Warum Weber + Weber auf Lammfell setzt

Sei kein Schaf: Warum Weber + Weber auf Lammfell setzt

„Respekt vor den Tieren, Respekt vor den Ressourcen – für uns essenziell wichtig.“

Christian und Manuel Weber
weber weber
 

Fell ist kein Pelz

In diesem Schafspelz steckt kein Wolf: Wer Lammfellmäntel, -blazer oder -bomber sieht, meint zuerst: Pfui Teufel, Pelz. Doch Merino-Lammfell, wie es bei Weber + Weber zum Einsatz kommt, hat mit Pelzmänteln nichts zu tun. Bei der Gewinnung von Leder wird entweder die behaarte Seite der Merinoschafe abgeschoren – um daraus feine Merinowolle zu spinnen – oder eben nicht. „Und genau dieses Leder mit Fell dran ist unser Merino-Lammfell“, erklärt Manuel Weber.

 Lamb Skin Coat

Quellen kennen

„Wandeln wir wirklich auf dem Pfad der Nachhaltigkeit, wenn wir das bei der Fleischgewinnung anfallende Leder und Fell vernichten und uns stattdessen in Ersatzprodukte aus Erdöl und Kunststoff zu hüllen?“, fragt sich nicht nur Manuel Weber. Für die Beschaffung und Qualitätssicherung der Materialien zuständig, kennt er die Quellen für Weber + Webers Lammfellprodukte persönlich. „Bei Roberto aus Venedig wissen wir: Die Merinoschafe wachsen in Italien und Spanien auf, die Felle werden in Italien gegerbt. Die gesicherte europäische Quelle sorgt für hohe Standards sowohl in der Haltung der Tiere als auch in der Gerberei.“
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Mit Respekt tragen – ein Leben lang

Er ist das klassische „Once-in-a-Lifetime“ Produkt: Der Lammfellmantel von Weber + Weber. Gefertigt aus europäischem Merino-Lammfell, verarbeitet in kundigen italienischen Familienbetrieben. Die modischere Variante kommt mit Kapuze, wer es kürzer will, trifft mit dem Bomber oder dem Light Shearling Caban die richtige Wahl. Übrigens: Wenn eine Größe ausverkauft ist, oder Sie den Lammfellmantel auf Ihre Maße personalisiert haben wollen – die enge Zusammenarbeit mit unserem Lieferanten macht Ihre Sonderwünsche möglich!
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 Shearling Bomber
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(Window) Shopping bei Lodenfrey am Dom

Münchnerinnen und Münchner aufgepasst: Weber + Weber ist seit Kurzem auf einer ganzen Ebene bei unserem Partner LODENFREY am Dom in der bayrischen Hauptstadt vertreten. Kommen Sie uns dort besuchen und lassen Sie sich in einmaliger Atmosphäre von unserer kurartierten Slow-Fashion inspirieren. Wer es nicht bis München schafft, findet alle Produkte aus den zauberhaften Weber + Weber Schaufenstern hier im Onlinestore
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Bewusst einkaufen

Bis 6.12. sind keine Private Shopping Termine in der Wiener Sartoira möglich. Nützen Sie den Onlineshop oder besuchen Sie uns ab 7.12., wir werden auch samstags und sonntags Termine anbieten.
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Heritage: Warum Weber + Weber Geschichte(n) lieben

Heritage: Warum Weber + Weber Geschichte(n) lieben

 

"Kenne Deine Herkunft – in der Bekleidung heute in vielfacher Hinsicht wichtig.“ 

Christian und Manuel Weber


Heritage – für Weber + Weber mehr als ein Trend

Man könnte meinen, die Zukunft wäre die einzige Richtung, in die Designer blicken. Anders bei Weber + Weber: „Ich beschäftige mich gerne mit Bekleidungsgeschichte“, verrät Christian Weber. „Weil in der großen Geschichte so viele kleine stecken.“ Zudem knüpft das Werteverständnis der österreichischen Marke an eine Zeit an, in der ein Mantel, ein Anzug oder ein Sakko noch eine besondere Anschaffung waren. 
blazer
Heritage Blazer Weber+Weber
 

Trend x Tradition

Dass ein Blick zurück und die Mode von heute sich perfekt vertragen, zeigt das ikonische Weber + Weber Sakko. Es entspringt der Idee des österreichischen Jankers. Mit viel Lässigkeit wird er zum Alltagsliebling, in Kombination mit einer passenden Hose zum „kleinen Schwarzen des Herren“, lacht Christian Weber. „Ganz im Ernst: Ich liebe die Casualisierung, aber kein Kleidungsstück tut so viel für Figur, Aussehen und Ansehen eines Mannes wie ein cooler, moderner Anzug.“
pullover
 Heritage Crewneck
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So geht Tradition in 2020

„Wir Designer vergessen gerne, dass wir ein Stück Bekleidungsgeschichte mitschreiben“, formuliert Christian Weber. „Aktuell stehen wir an einer Zeitenwende, was es besonders spannend macht.“ Dem Anzug in bester Wiener Schneidertradition setzt Christian Weber daher zwei Kontrapunkte entgegen. Zum einen handelt es sich bei allen Weber + Weber Modellen um einen Split-Suit; Sakko und Hose können also auch unabhängig getragen und kombiniert werden. Zum anderen sorgt ein weicher Felted-Stoff mit Melangé-Effekt für Vintage-Anklänge, als Doppelreiher noch viel mehr.
Hose
Unbekannte Webers – des Marketeers Alptraum, des Designers Elixier

Unbekannte Webers – des Marketeers Alptraum, des Designers Elixier

„Österreichs erstes und einziges Designlabel von internationalem Format seit Helmut Lang“, urteilte eine Modefachjournalistin über Weber + Weber. Und trotzdem fliegen Christian und Manuel Weber bis heute unter dem Radar der Öffentlichkeit. „Geheimtipp“ ist kein Marketing-Vokabel, sondern eine Tatsache, wenn man von Weber + Weber spricht. Wie schafft man es in Zeiten von Insta-Fame bloß, sich so dezent im Hintergrund zu halten?

„Wir haben unsere Karriere von Mailand aus gestartet“, beginnt Christian Weber Licht ins Dunkel zu bringen. Fast zwanzig Jahre hat der Österreicher dort verbracht; an der Seite von Persönlichkeiten wie Donatella Versace gearbeitet und beeindruckende Netzwerke in der italienischen Modeszene geknüpft. Statt dem „irgendwann bleib I dann dort“ kam allerdings das „irgendwann geh I dann ham“: „Der Ausstieg aus dieser atemlosen, schnellen und vergänglichen Welt war für mich wie eine Befreiung. Ich wollte wieder Zeit haben, Dinge zu entwerfen, die Saisonen überdauern“, erzählt Christian Weber. Und doch war für ihn klar: „Wenn wir unsere eigene Kollektion lancieren, dann suchen wir von Anfang an die Augenhöhe internationaler Marken.“ Also Mailand.

Prince Charles, Franca und die Webers

Ein von Prince Charles gestifteter Nachwuchs-Preis eröffnete den Webers zum Kick-Off eine einmalige Bühne: Eine von der legendären Vogue-Italia-Chefredakteurin Franca Sozzani kuratierte Laufstegpräsentation vor der internationalen Fashion Royalty. Kein Wunder, dass die Webers erst einen italienischen Agenten hatten, bevor das Heimatgeschäft ins Rollen kam. „Die Initialzündung in den deutschsprachigen Ländern entfachte Clemens Sagmeister von Sagmeister Der Mann. Weil er so begeistert war, öffnete er Türen bei Kollegen wie Braun Hamburg oder Lodenfrey in München“, erzählt Christian Weber.

Der Prophet im eigenen Lande

Bis ins Jahr 2020 – als die Webers privat und beruflich von Vorarlberg nach Wien umgezogen sind – funktionierte der Tarnkappenmodus der Webers ganz hervorragend. Während die Marke auf die stattliche Größe von 160 Händlern wuchs, nahm die österreichische Journaille immer noch wenig Notiz. Eine Sartoria im verstecktesten Palais Wiens zu eröffnen, sie nur auf Terminvereinbarung zu öffnen und statt sich dem gesellschaftlichen Leben hinzugeben immer fleißig zu arbeiten – Christian und Manuel Weber tun weiterhin alles, um unbehelligt zu tun, was sie gerne tun. Was des Marketeers Alptraum ist, entspricht dem Charakter der Webers ganz hervorragend. Dezent, zurückgenommen und understated, ja genau, wie die Mode der Webers es ist. Eine Offenbarung für den, der die subtilen Töne liebt. Und was, wenn die Webers jetzt die ganz großen Stars werden? „Dann bleiben wir trotzdem Weber + Weber“, lächelt Christian Weber verschmitzt.

 

 

 

Doppelt so mächtig, doppelt so feminin: Der Weber + Weber Doppelreiher für Sie

Doppelt so mächtig, doppelt so feminin: Der Weber + Weber Doppelreiher für Sie

„Alles, wofür wir Frauen schätzen, steckt in unseren Blazern.“

Christian und Manuel Weber

 

Doppelreiher statt Doppelbelastung

„Als Designer ein modernes Frauenbild zu schaffen, ist gerade so schwierig wie noch nie. Instagram und Co stellen für mich häufig die Rolle rückwärts im Frauenverständnis da“, sinniert Christian Weber. Seine Antwort? Eine Damenkollektion, die Frauen kleidet, die angekommen sind. „Ich habe gewisse Stilikonen im Kopf, klar, aber gleichzeitig auch ein realistisches Bild erfolgreicher Unternehmerinnen, Politikerinnen und Gestalterinnen“, erzählt der Designer. Wer ist Mrs. Weber?

 Weber+Weber

Doppelt modisch

„Was ich liebe? Für Frauen aus der klassischen Herrenkonfektion zu klauen“, lacht Christian Weber. „Zum Beispiel die aktuellen Doppelreiher in unserer Kollektion, die mit einer weiten Hose getragen werden. Das hat für mich unglaubliche Sexyness.“ Und zwar nicht nur nach außen: Für den Doppelreiher verwendet Weber + Weber eine besonders weiche Wolle, die – man lese und staune – zum Teil recycelt ist. „Also haben wir im doppelten Sinne etwas wiederverwendet: Die Inspiration aus der Herrenmode und die Wolle“, freut sich Christian Weber.

 

 Weber+WeberWeber+Weber

 

Flanell – nicht nur gut im Bett – der saisonale Liebling von Weber + Weber Sartoria

Flanell – nicht nur gut im Bett – der saisonale Liebling von Weber + Weber Sartoria

„Wir lieben Klassiker, weil sie so viel Raum für Innovation bieten.“

Christian und Manuel Weber

 

Der oder das Flanell?

Bitte sehr, bitte schön, wir sind in Österreich und da sagen wir gerne: das Flanell. Dass der Rest der deutschsprachigen Welt unseren Lieblingsstoff als der Flanell bezeichnet, möge man uns nachsehen. Warum Flanell im Winter in einer Weber + Weber Kollektion nicht fehlen darf? Weil er so fantastisch ist! Baumwollflanell ist der kuschelig angeraute Stoff, den Sie von Bettwäsche oder Holzfällerhemden kennen, unser Favorit ist Wollflanell.

Wollflanelle sind Stoffe, die in klassischer Leinwandbindung erst gewebt werden und dann ganz leicht angewalkt. Dadurch erhält der Stoff seine charakteristischen Eigenschaften: Kompakt, aber leicht, saugfähig und wärmend. Ein Stoff, der nicht nach jedem Tragen gereinigt werden muss, sondern sich erstaunlich gut regeneriert. Nach dem Duschen ins Badezimmer hängen und der Stoff tut alles, was den Träger glücklich macht: Er gibt Gerüche ab, Falten glätten sich und er wirkt wieder erfrischt.

Nachhaltig und langlebig

Der Weber + Weber Flanell ist sozusagen homemade. Wir fertigen unsere Flanell Blazer in Treviso, wo ein hochwertiger Flanellstoff speziell für uns eingefärbt wird. Das tun wir, um dem Flanell eine leichte Patina zu geben, seine spezielle Granpa-Optik. Als Blazer entfaltet Wollflanell eine seiner besten Eigenschaften: Er hat einen soften, fast Cashmere artigen Griff und ist komfortabel wie ein Strickpulli, weil der Flanell hohe Elastizität aufweist. Durch das leichte Anwalken des Stoffes bekommt er leicht wasserabweisende Eigenschaft, perfekt, wenn man ohne Mantel in einen Herbstschauer kommt.

Caban oder Mantel? Eine Frage des Stils…

Caban oder Mantel? Eine Frage des Stils…

„Der eine ein verwegener Abenteurer, der andere ein eleganter Gentleman – wir lieben sie beide.“

Christian und Manuel Weber

 

Caban oder Mantel? Oder: Wie viele kann man (ewig) lieben?

„Ich könnte mich nicht entscheiden. Der eine ist ein verwegener Abenteurer, der andere ein eleganter Gentleman“, erklärt Christian Weber, wenn es um die Partnerwahl für die kalte Jahreszeit geht. „Fest steht: Mantel oder Jacke sind der allererste Eindruck, sozusagen das Tinder-Profilbild des Winteroutfits. Und wie wir alle wissen, gibt es für den ersten Eindruck keine zweite Chance“, lacht der Weber + Weber Designer verschmitzt. Aber Hallo! Weber + Weber und Tinder in einem Satz? Das geht gar nicht! Warum? Weil es Liebe ist! – ein Essay über Weber + Weber, die Liebe und die Bekleidung.

 

Der Caban – der verwegene Abenteurer

Serge Gainsbourgh, James Dean, Robert Redford – das ist eine Reihe, in die man sich gerne einreiht. Doppelreihig einreiht, mit einem Caban aus gepflegtem Wollstoff. Lang genug, um einen Travel Blazer darunter verschwinden zu lassen. Warm genug, um Wind und Wetter mit Stil zu trotzen. „Ein unvergänglicher Klassiker und definitiv eine Investition für die Ewigkeit“, so Christian Weber.

 

Der Mantel – der elegante Gentlemen

Fred Astaire, Cary Grant, Alain Delon – oh ja, in dieser Gesellschaft ist man gerne. Überzeugte Mantelträger, formvollendet über dem Anzug oder sogar mit Hut. Doch wir schreiben 2020 und der Mantel feiert unter anderem deshalb ein Comeback, weil er anders kombiniert wird. Mit Sweat oder Strickrolli darunter, zur Hose, die jetzt ein bisschen mehr Weite hat. Gentleman der Jetztzeit.



Opas Lieblingsmaterial ist jetzt modern: Saisonfavorit Kord

Opas Lieblingsmaterial ist jetzt modern: Saisonfavorit Kord

„Für mich erzählt jeder Stoff eine Geschichte. Kord hat eine besondere Emotion, die schon mit der Haptik beginnt.“

Manuel Weber

 

Lieblingsmaterial Kord
Schon die Machart ist faszinierend: Kord ist ein Gewebe in Hohlschussbindung mit längs verlaufenden, samtigen Rippen. Diese Musterung entsteht, weil nur der Schussfaden den Flor bildet. Optik und Haptik bedingen, dass Kordsamt vor allem im Herbst und Winter zum Einsatz kommt.

Luis, Kord und die Webers

Vier verschiedene Kordarten werden unterschieden: Kabelkord mit extrabreiten Rippen, Trenkerkord mit ausgeprägten Rippen, Genuakord mit feineren Rippen und Fein- oder Babykord mit mehr als 40 Rippen auf zehn Zentimetern Stoff. (Trenkerkord hat seinen Namen tatsächlich von Luis Trenker.) „Wir nennen unseren Kord Gandpa Kord, weil er wie so viele Stoffe bei Weber + Weber eine Eigenentwicklung ist. Unser Kord wird noch einmal überfärbt, was ihm ein Vintage-Feeling und ein bisschen Patina gibt“, erklärt Christian Weber.

Weber + Weber – Entschlüsselt

Weber + Weber – Entschlüsselt

Kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder – in Wien. Seit Anfang 2020 ist die österreichische Marke Weber + Weber im Wiener Palais Erzherzog Carl Ludwig ansässig. Davor hatten Christian und Manuel Weber, Gründer der Marke, ihr Zuhause in ihrer Heimat Vorarlberg. Das neue Nest der Webers passt zum Markenzeichen: Zwei stilisierte Blaumeisen, die zusammen das W von Weber + Weber ergeben. 

Auch die weiteren Erkennungsmerkmale der Marke gehen auf die Meisen zurück: „Wir haben der Blaumeise eine Feder aus ihrem Gefieder gezupft“, schmunzelt Christian Weber und zeigt die Feder, die viele Schriftstücke von Weber + Weber ziert. „Mit dieser Feder schreiben wir unsere Geschichten.“ Dass die Kleidungsstücke aus der Weber + Weber Sartoria seine eigene Geschichte erzählt, weiß jeder, der einmal das Atelier im Seitentrakt des Palais Erzherzog Carl Ludwig besucht hat und die beiden über ihre unvergänglichen Entwürfe hat schwärmen hören. „Mit zwei Kreuzstichen, die nur von Hand ausgeführt werden können, unterschreiben wir sozusagen jedes Kleidungsstück. Das subtile Erkennungsmerkmal drückt unsere Wertschätzung für die viele Handarbeit aus, die in jedem unserer Teile steckt“, erzählt Manuel Weber.

Weil zufriedene Kunden es weiterzwitschern

Die Kunde von dem außergewöhnlichen Slow Fashion Label aus Österreich verbreitet sich: Was 2015 als Gewinner des von Prinz Charles gestifteten Woolmark Prize auf einer von der legendären Fashionshow unter der Ägide der unvergessenen Franca Sozzani begann, hat ein Vögelchen dem anderen weitererzählt. So kommt es, dass Weber + Weber nur fünf Jahre später gut 160 Kunden zählt, darunter so klingende Namen wie Sagmeister Men in Bregenz und Feldkirch, Braun in Hamburg, Lodenfrey am Dom in München, Schnitzler in Münster, Trunk Clothiers in Zürich und London, Pesko in Lenzerheide, Michael Meyer in Kitzbühel und Sylt und viele andere mehr. Unter guten Händlern pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass mit den beiden Meisen gute Umsätze und wiederkehrende Käufer zu erwarten sind.

 

Die Endkunden der Weber + Weber Sartoria in Wien und des Onlineshops wirken als Multiplikatoren. „Unsere Sartoria ist nur nach Terminvereinbarung geöffnet, wir arbeiten ausschließlich mit persönlicher Beratung und nehmen uns Zeit für unsere Kunden. Ich bin glücklich über diese Begegnungen. Es kommen tatsächlich die Kundinnen und Kunden, von denen ich immer gehofft hatte, dass sie Weber + Weber tragen. Die KünstlerInnen, ArchitektInnen, UnternehmerInnen, bewusste und wertschätzende Kundinnen und Kunden“, freut sich Christian Weber über die erste Zeit der Sartoria in Wien. „Weber + Weber wird niemals ein Massenprodukt werden – das liegt schon in der Natur der Sache. Der von uns eigens entwickelte Stoff, Boiled Wool, ist weltweit einzigartig. Für diese moderne Version eines Lodenstoffes werden drei Meter Stoff in heißem Wasser auf einen Meter komprimiert. Das Ergebnis ist ein leichter, aber kompakter Wollstoff, der dehnbar und flexibel ist wie ein Pulli. Um diesen Stoff zu verarbeiten, braucht es sehr viel handwerkliches Können.“

 

 

 

Flanell – nicht nur gut im Bett – der saisonale Liebling von Weber + Weber Sartoria

Flanell – nicht nur gut im Bett – der saisonale Liebling von Weber + Weber Sartoria

„Wir lieben Klassiker, weil sie so viel Raum für Innovation bieten.“

Christian und Manuel Weber

 

Der oder das Flanell?

Bitte sehr, bitte schön, wir sind in Österreich und da sagen wir gerne: das Flanell. Dass der Rest der deutschsprachigen Welt unseren Lieblingsstoff als der Flanell bezeichnet, möge man uns nachsehen. Warum Flanell im Winter in einer Weber + Weber Kollektion nicht fehlen darf? Weil er so fantastisch ist! Baumwollflanell ist der kuschelig angeraute Stoff, den Sie von Bettwäsche oder Holzfällerhemden kennen, unser Favorit ist Wollflanell.

 

Wollflanelle sind Stoffe, die in klassischer Leinwandbindung erst gewebt werden und dann ganz leicht angewalkt. Dadurch erhält der Stoff seine charakteristischen Eigenschaften: Kompakt, aber leicht, saugfähig und wärmend. Ein Stoff, der nicht nach jedem Tragen gereinigt werden muss, sondern sich erstaunlich gut regeneriert. Nach dem Duschen ins Badezimmer hängen und der Stoff tut alles, was den Träger glücklich macht: Er gibt Gerüche ab, Falten glätten sich und er wirkt wieder erfrischt.

 

 

Nachhaltig und langlebig

Der Weber + Weber Flanell ist sozusagen homemade. Wir fertigen unsere Flanell Blazer in Treviso, wo ein hochwertiger Flanellstoff speziell für uns eingefärbt wird. Das tun wir, um dem Flanell eine leichte Patina zu geben, seine spezielle Granpa-Optik. Als Blazer entfaltet Wollflanell eine seiner besten Eigenschaften: Er hat einen soften, fast Cashmere artigen Griff und ist komfortabel wie ein Strickpulli, weil der Flanell hohe Elastizität aufweist. Durch das leichte Anwalken des Stoffes bekommt er leicht wasserabweisende Eigenschaft, perfekt, wenn man ohne Mantel in einen Herbstschauer kommt.

WEBER + WEBER – Der ist Bombe(r)!

WEBER + WEBER – Der ist Bombe(r)!

Ein Bomber in friedlicher Mission
Die Fliegerjacke hat (Mode-)Geschichte geschrieben: Von der Uniform der ersten Piloten, die noch völlig ungeschützt im Cockpit saßen, zu einem Essential in der Garderobe eines Mannes mit Stil. „Unsere Flieger- oder Bomberjacke kommt in friedlicher Mission, wir interpretieren dieses Kult-Icon in typischer Weber + Weber Manier“, sagt Christian Weber.
Lieblingsstück mit Symbolkraft
„Von Marlon Brando bis Tom Cruise, es gibt viele coole Typen in Pilotenjacken. Meine allergrößte Inspiration ist allerdings Amelia Earhart, die US-amerikanische Flugpionierin und Frauenrechtlerin. Ihr Bild habe ich vor Augen, wenn ich einen Bomber a la Weber + Weber interpretiere“, erzählt Christian Weber. 
The Bomber auf Weber + Weber Art - "Da Roberto"
Das Fell eines Merinoschafs ist Basis des Weber + Weber Bombers. Manuel Weber: „Wir beziehen unsere Felle von einem langjährigen Wegbegleiter, Roberto aus Venedig. Die Merinoschafe wachsen in Italien oder Spanien heran, die Felle werden in Italien gegerbt. Die gesicherte europäische Quelle sorgt für hohe Standards sowohl in der Haltung der Tiere als auch in der Gerberei. Schwermetalle wie Chrom-IV sind daher nicht ansatzweise Thema.“