Versionen sind die besseren Visionen: Travel by Weber+Weber

Versionen sind die besseren Visionen: Travel by Weber+Weber

„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“ – sagte einst Helmut Schmidt. Ob dieses Zitat auch in der Mode zu gebrauchen ist, wo Egos und Visionen gleichermaßen stattlich sind? Ja, findet man in der Weber + Weber Sartoria, die sich konsequent der „normalen“ Logik der Mode entzieht. Hier sind Versionen die besseren Visionen.

Slow Design made in Vienna

Designer Christian Weber: „Wien ist geprägt von einer großartigen Designgeschichte, man nehme die Wiener Werkstätten oder Klassiker wie der Stuhl 214 von Thonet. Der berühmte Wiener Kaffeehausstuhl wurde immerhin bereits 1859 entworfen und ist heute so aktuell wie damals. Wir wollen beweisen, dass das in der Mode auch gelingen kann: Daher sind Ikonen wie unser Travel Stehkragenblazer keine saisonalen Erscheinungen, sondern ein Klassiker, den wir in immer neuen Versionen inszenieren.“

W+W Travel Blazer – gekommen, um zu bleiben

Weber+Weber erbringt mit seinem WW Travel Blazer den Beweis. „Von Anfang an ein Herzstück unserer Kollektion. Gelobt von unseren Handelspartnern. Geliebt von unseren Kunden. Nachgeahmt von unseren Mitbewerbern“, kommentiert Christian Weber augenzwinkernd.

Oops, I wore it again: Gut ist, was immer wieder getragen wird

Oops, I wore it again: Gut ist, was immer wieder getragen wird

#30wearsandcounting

Kennen Sie den Slow Fashion Hashtag #30wears? Damit werden Kleidungsstücke markiert, die mindestens 30 Mal getragen wurden. „Dreißig Mal? Wenn man das zum ersten Mal hört, denkt man ja: Nur dreißig Mal? Ich habe eine Menge Blazer, die leicht darüber liegen“, lacht Christian Weber. „Aber dann öffnet man seinen Schrank und weiß: Da gibt’s auch eine Menge, die kaum getragen wird. In unserer Weber+Weber Denke ein wirklich spannender Moment, weil es enorm aufschlussreich ist, sich mit beiden Extremen auseinander zu setzen: Dem Lieblingssakko, das schon ganz fadenscheinig wird vor lauter Tragen genauso wie der Bluse, die fabriksneu im Schrank hängt“, findet Christian Weber.

Die haben eine Meise

„Diese Massen an Kleidungsstücken, die nie getragen werden, sind Teil eines massiven Überkonsums und Wertverlust. Wir kaufen uns heute fünfmal so viel Mode wie noch 1980“, spricht Christian Weber ein Problem der Modebranche an. Vielfach werden diese falschen Entscheidungen durch Sale und Rabatte getriggert. „Deshalb haben wir uns zum Beispiel entschlossen, nicht am Black Friday teilzunehmen. Stattdessen, Sie erinnern sich vielleicht, haben wir den Blaumeisen-Tag ausgerufen.“
LInen

Das Glück is a Vogerl

Vincent Lochelt heißt der glückliche Mann, der am Weber+Weber Blaumeisentag 1.000 Euro Einkaufsgutschein in der Sartoria Wien gewonnen hat. Bei einem persönlichen Fitting mit Christian Weber hat Vorname Nachname jetzt sein Weber+Weber Outfit in Empfang genommen. „Wenn man von Christian persönlich erklärt bekommt, wie aufwändig jedes Weber+Weber Teil gemacht wird, steigt die Wertschätzung vor diesem Handwerk noch einmal enorm“, sagt Vincent Lochelt. „Ich war vorher schon fasziniert von der Marke, jetzt bin ich begeistert.“
Weniger kaufen, mehr spüren – Slow Fashion by Weber+Weber

Weniger kaufen, mehr spüren – Slow Fashion by Weber+Weber

„Wir machen keine Mode“

 

Zahlen, die erschrecken

Wir konsumieren fünfmal mehr Bekleidung als noch 1980, der durchschnittliche Konsument kauft 68 Teile pro Jahr. Insgesamt kommt so die unvorstellbare Summe von 100 Milliarden Kleidungsstücken zusammen, die jedes Jahr produziert werden. Davon werden 20 Prozent gar nicht verkauft. Und selbst die Stücke, die in Schränken landen, werden im Durchschnitt nur sieben Mal getragen. Die mahnenden Worte von Klimaschützern verhallen ungehört – der Mode, insbesondere dem Discountsegment, wird weiterhin ein exponentielles Wachstum vorhergesagt.
Light jacket weber + weber
 

Es ist ein Privileg, Nein zu sagen

„Mein Ausstieg aus dem sich immer schneller drehenden Modekarussell war meine persönliche Antwort auf die Ohnmacht, die man angesichts solcher Zahlen empfindet. Ich wollte nicht mehr Teil einer Maschinerie sein, die jedes halbe Jahr die Welt neu erfindet und alles, was bis dahin geschehen ist, für nichtig erklärt. Ich wollte, dass die Dinge, die wir machen, Bestand haben“, erzählt Christian Weber. Der Rest ist Geschichte – Geschichte der Marke Weber+Weber, die das Bekenntnis zu Slow Fashion in ihren Grundfesten verankert hat.
 
Light Travel Gilet

Weniger kaufen, mehr spüren

Doch Weber+Weber ist nicht nur die Antithese zu ohnmächtigem Konsum. „Wir lieben es, die Geschichten hinter unseren Produkten zu erzählen. Wenn man erfährt, dass ein Stoff wie unser Travel drei Jahre Entwicklungszeit gebraucht hat und so aufwändig zu produzieren ist, dass es niemand anderer geschafft hat, ihn zu kopieren geschweige denn Sakkos daraus zu schneidern, dann bekommt dieses Stück einen ganz anderen Wert. Doch Bekleidung ist nicht Ratio allein: Auch die Gefühle, die unsere Qualitäten auslösen, sind ein wichtiger Teil der Kaufentscheidung. Weniger kaufen, mehr spüren lautet daher unsere Ermutigung an alle Kundinnen und Kunden“, so Christian Weber
 

Slow Fashion in der Sartoria Wien

Die Zeit zwischen den Saisonen ist ideal, mit dem Blick eines Profis auf die eigene Garderobe zu schauen. „Wir arbeiten in der Weber+Weber Sartoria in Wien ausschließlich auf Termin. Nicht weil wir elitär sind, sondern weil wir den Kundinnen und Kunden die Zeit geben wollen, bewusst und überlegt zu kaufen“, erklärt Christian Weber. „Mein persönliches Ziel heißt mindestens #30wears.“ Dieser Hashtag wird auf Social Media verwendet, um deutlich zu machen, dass man ein Produkt mit Stolz immer wieder trägt. Zu sehen, dass unsere Produkte lange getragen werden, macht mich zufrieden“, so Christian Weber.
Weber + Weber influenced by lionheaded (and more)

Weber + Weber influenced by lionheaded (and more)

„Wir sind höchst selektiv, was die Zusammenarbeit mit Influencern betrifft. Wir wollen nicht jemanden anziehen, wir wollen, dass sich jemand von uns angezogen fühlt.“

 

Slow Fashion und Influencer, passt das zusammen?

Sie stehen im Ruf, das Modekarussell erst richtig angeheizt zu haben: Influencer, insbesondere jene der Spezies Mode-Influencer. Sie fallen durch häufigen Outfitwechsel auf und begeistern ihre Follower mit täglich neuen Looks. Also eigentlich genau dem Gegenteil dessen, was Weber+Weber als Slow Fashion Marke predigt. „Wir wissen, dass unsere Produkte mehr sind als ein #ootd, ein Outfit für einen Tag. Wer ein Weber+Weber Produkt erwirbt, trägt und liebt es über lange Zeit und erfreut sich daran, es immer wieder neu zu kombinieren“, ist Christian Weber überzeugt. Wie passt da also die Zusammenarbeit mit Influencern ins Bild?
 

Slowfluencer @ Weber+Weber

Ob lionheaded, modern rebel oder max_laurenz, wenn Influencer sich in Weber+Weber zeigen, fällt eines auf: Keine Verlinkungen direkt auf den Shop, keine Hinweise auf bezahlte Werbung – sondern echte Begeisterung. „Für uns sind Influencer nicht einfach die neuen Models. Wir wollen nicht jemanden anziehen, wir wollen, dass sich jemand von uns angezogen fühlt“, sagt Christian Weber. Und tatsächlich verbindet die Marke Weber+Weber und „ihre“ Influencer mehr als das klassische Verhältnis. Mit Raffael Payr aka lionheaded ist etwa aus der Zusammenarbeit eine Capsule Collection entstanden, die im Frühjahr-/Sommer 2022 in der Weber+Weber Kollektion Premiere feiern wird.
 

Durch die Brille der anderen

„Ich finde es als Designer spannend, wie die Influencer unsere Marke interpretieren. Es inspiriert mich zu sehen, wie sie Weber+Weber in ihre Outfits einbauen und trotzdem ihren Signature Looks treu bleiben. Das zu beobachten ist manchmal viel anregender, als selbst bis ins letzte Detail zu bestimmen, wie etwas getragen oder kombiniert werden soll“, so Christian Weber. „Aber solche Dialoge mit der Zeit entstehen nicht, wenn wir hunderte Influencer einkleiden – wie immer hat alles, was wir tun, Tiefe. Unsere Influencer-Beziehungen sind davon keine Ausnahme“, lacht Christian Weber.
„Mode ist angewandte Kunst“ – Brigitte Winkler, Grand Dame des österreichischen Modejournalismus im Weber+Weber Podcast

„Mode ist angewandte Kunst“ – Brigitte Winkler, Grand Dame des österreichischen Modejournalismus im Weber+Weber Podcast

„Mode ist angewandte Kunst“ – Brigitte Winkler, Grand Dame des österreichischen Modejournalismus im Weber+Weber Podcast 

Nehmen Sie akustisch Platz auf der grünen Couch in der Weber+Weber Sartoria in Wien und begrüßen Sie gemeinsam mit Journalist Tom Rottenberg und Weber+Weber Designer Christian Weber einen ganz besonderen Gast: Die Modejournalistin und Autorin Brigitte Winkler. Jahrelang öffneten sich der österreichischen Journalistin Türen, die anderen verschlossen blieben. Ob Modeschauen in Paris und Mailand oder intime Hintergrundgespräche mit den Großen der Branche – Brigitte Winkler hat in ihrem langen Arbeitsleben dem Who is Who der Branche Fragen gestellt.
 
Zwischen Brigitte Winkler und Christian Weber ist schnell klar: die Leidenschaft, in der Mode hinter die Kulissen zu blicken, eint die Gesprächspartner des Weber+Weber Podcasts. Brigitte Winkler zitiert Karl Lagerfeld und Helmut Lang oder erzählt, warum Gianni Versace eine besondere Liebe zu Wien hatte: In den großen Museen der Stadt war der Stardesigner der 1980er Jahre am liebsten inkognito zu Gast. „Kaum eine Kollektion, in der seine Schwester Donatella später, als ich bei Versace war, die Jugendstil-Liebe ihres Bruders nicht wieder zitiert hätte“, führt Christian Weber die Erzählung aus.
 
Ihre Arbeit hat Brigitte Winkler stets sehr unprätentiös beschrieben. „Wir müssen gut hinschauen und ein Spiegelbild dessen zeichnen, was morgen stattfindet“, sagt die Kurier-Journalistin über ihre Profession. Was sie entdecke, wenn sie Weber+Weber betrachte? „Ich bin ein großer Fan der Marke, weil ich gute Materialien und Wertigkeiten schätze. Weber+Weber gehört zu den Marken, die ich gerne unterstütze“, bekennt die Modeinsiderin. Ein Stoff hat es Brigitte Winkler und Christian Weber besonders angetan – der Loden. „Ich erinnere mich noch genau, Backstage bei Chanel, ich frage Karl Lagerfeld, was das für ein Material sei, das Claudia Schiffer, die neben ihm stand, trug. Worauf er zu mir sagte: Das müssten Sie als Österreicherin doch erkennen, es ist Loden“, lacht Brigitte Winkler. Dass viele Jahre später Weber+Weber mit dem Gedanken angetreten ist, dem Loden mit Felted Wool ein modernes Gesicht zu geben, ist im Podcast ebenso Thema, wie viele kleine und große Geheimnisse aus der österreichischen Modegeschichte. Hören Sie rein und erfahren Sie, warum Kaiserin Sissi eine Wegbereiterin der modernen Ready-to-Wear war und welche Designer sich an Klimt oder Schiele inspiriert haben.


Hier geht's zum Weber + Weber Podcast Volume 2 mit Brigitte Winkler


Diese Bermuda ist keine Insel: Die sartoriale kurze Hose von Weber+Weber

Diese Bermuda ist keine Insel: Die sartoriale kurze Hose von Weber+Weber

 

"Casualisierung heißt für uns nicht, dass wir die Dinge weniger sorgfältig gestalten. Wenn wir also eine kurze Hose kreieren, machen wir das mit dem gleichen Anspruch wie bei einer langen.“

 

 

Die kurze Anzughose

Eine knielange Hose, die alle handwerklichen Finessen einer eleganten Anzughose aufweist, das war die Marschrichtung, die Christian Weber für die kurze Hose ausgegeben hat. „Als Designer freue ich mich sehr über die voranschreitende Casualisierung. Die Veränderungen, die gerade in der Menswear stattfinden, sind epochal. Wir verabschieden uns von allen Dresscodes und finden zu einem neuen, modernen Stil, der den Träger und seinen ganz persönlichen Komfort im Fokus hat. Dass man heute kurze Hosen auch im Job tragen kann, ist ein Aspekt dieses Megatrends“, erklärt Christian Weber.
 

Die Details zählen

Weber+Weber beginnt – wie so oft – bei einem außergewöhnlichen Stoff. „Wir verwenden einen Baumwoll-Leinen-Mix. Durch die Webart ist innen Leinen, die Baumwolle außen“, erklärt Christian Weber. Sartoriale Fertigungstechniken stecken in jedem Detail. Ob paspelierte Taschen, die innen mit Baumwolle in Satinbindung gearbeitet sind, ein rund zugeschnittener Bund oder der kunstvolle Verschluss vorne. Military Drill Tailored Bermuda ist die Luxusvariante einer kurzen Hose.
 

Das Weber+Weber Bermuda-Dreieck

Ein besonderes Detail versteckt sich am hinteren Bund der Bermudas. Das Schneider-V ist ein Kunstgriff, um einen festen Bund flexibler und anpassungsfähig zu machen. Weil dieses Dreieck oder V komplett verstürtzt gearbeitet werden muss, ist es bei den allermeisten Hosenfirmen längst dem Sparstift zum Ofer gefallen. „Einer der vielen Gründe, warum wir heute in unserer eigenen Sartoria in der Nähe von Venedig arbeiten – denn einen externen Produktionsbetrieb zu finden, der diesen Extraaufwand auf sich nimmt, ist nahezu unmöglich“, erzählt Christian Weber.
Sweat Baby! Die Weber+Weber Sweatshirts

Sweat Baby! Die Weber+Weber Sweatshirts

„Ich liebe Ikonen wie das Sweatshirt – das einfache, klassische Design imponiert mir.“

 

Auf links gedreht

„An einer Ikone wie einem Sweatshirt ist eigentlich nicht viel besser zu machen – würde man denken“, lacht Christian Weber. Aber, Ladies und Gentlemen, das hier ist Weber+Weber, wo etwas besser machen sozusagen Teil der DNA ist. „Zum einen ist unsere Interpretation natürlich eine Hommage an das klassische Sweatshirt, zum anderen ist es Weber+Weber durch und durch“, erklärt Christian Weber. Der angenehme, durch seine Machart schon elastische Sweatstoff wird im vorderen Teil "auf links" verwendet. Das bringt die ursprünglich als Innenseite gedachte Seite zum Vorschein. So rückt ein hidden detail des Felpa-Stoffes in den Fokus- die charakteristischen Schlaufen.
Sweatshirt
 

Tinto in Capo

Noch mehr versteckte Details? Sehr gerne, denn das Sweatshirt von Weber+Weber interpretiert auch die beiden XX, normalerweise die Unterschrift der Macher, neu. Die X-förmige Naht am Kragen ersetzt den XX-Kreuzstich. Sehr authentisch auch die breiten Bündchen an Ärmeln und Bund, die mit einem Hauch Elasthan besonders bequem sind. Seinen Farbcharakter erhält das Sweatshirt durch ein Stückfärbeverfahren – das bringt nämlich auch gleich diesen Hauch Vintage-Optik, der so Weber+Weber typisch ist.
 

Don´t sweat

Wo man im Weber+Weber Sweatshirt garantiert nicht ins Schwitzen kommt, obwohl man es vermuten könnte? In der Weber+Weber Sartoria in Wien. Denn trotzdem sie unter dem Dach eines historischen Palais liegt, ist es auch im Sommer angenehm kühl. God save the aircondition! Bei einem Shoppingtermin mit dem Weber+Weber Team haben Sie genug Zeit, alle hidden details der Marke zu entdecken. Jetzt Termin online reservieren!
Sie zeichnen uns aus: Weber+Webers Partner im Handel

Sie zeichnen uns aus: Weber+Webers Partner im Handel

„Unser Erfolg ist ohne Händlerinnen und Händler undenkbar.“

 
Dass es Weber+Weber überhaupt gibt, ist Händlern zu verdanken: Als Christian und Manuel Weber 2015 den von Vogue Italia und The Woolmark Company ausgeschriebenen Preis gewannen, geschah das noch ohne die Absicht, eine Marke zu gründen. Erst als nach der Fashion Show in Mailands Via Montenapoleone Einkäuferinnen und Einkäufer wissen wollten, wo sie die gezeigten Modelle für ihre Läden kaufen könnten, nahm Weber+Weber Fahrt auf. „Ohne diesen Zuspruch hätte ich mich vielleicht wieder in mein Studio Weber in Vorarlbergs Bergen zurückgezogen und weiter für andere Marken Kollektionen entwickelt“, lacht Christian Weber. Doch zum Glück kam es anders.
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If you make it there, you make it anywhere

„Einer der ersten Händler, die uns in ihr Sortiment aufgenommen und massiv unterstützt haben, war Clemens Sagmeister. Er ist geschäftsführender Inhaber von Sagmeister – Der Mann in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Lech am Arlberg, dem Kindermodegeschäft Der Kleine Sagmeister sowie Schmitt & Lair in Innsbruck. „Natürlich verbindet uns, dass wir Landsmänner sind, gleichzeitig ist Clemens Sagmeister ein international erfahrener, gewandter Vollprofi, der weiß, dass auch der Newcomer, der wir damals waren, neben den anderen Marken in seinem Store performen muss“, erklärt Christian Weber. „Dass wir also vom Start an in solchen Häusern gelistet waren, war Auszeichnung und Herausforderung zugleich – denn wir wussten, dass wir ab Stunde Null die Professionalität einer etablierten Marke an den Tag legen müssten.“
 

Echte Partnerschaften

„Aus den heute 160 Handelspartnern von Weber+Weber einen hervorzuheben, ist schlicht unmöglich. Wir haben – gerade im vergangenen Jahr – intensive Bände zu diesen Stores und den Menschen dahinter geknüpft“, so Christian Weber. „Für mich als Designer ist der Austausch mit unseren Händlerinnen und Händlern sowie allen Menschen, die Weber+Weber dann in diesen Läden verkaufen, wichtig. Weil diese Gespräche Inspiration sind, was wir noch besser oder schöner machen können“, schließt der Designer.
Nichts leichter als das: Weber+Webers Leinen für Damen

Nichts leichter als das: Weber+Webers Leinen für Damen

„Unser Perfektionismus ist schon fast Manie“

 

Nichts leichter als das: Leinen

Jetzt ist er da, der Sommer – lange genug haben wir nach ihm geschmachtet. In der Hochsommergarderobe der Dame von Welt nicht fehlen darf Leinen. „Wir setzen bei unseren Leinenkleidern und -blazern auf ein besonders leichtes, italienisches Leinen. Es wird so dünn verwoben, dass es schon fast ein bisschen Transparenz bekommt“, erklärt Christian Weber.
dress
 

Tinto in Capo

„Der typische Glanz, den Leinen oft hat, würde nicht zu Weber+Weber passen, daher färben wir unser Leinen im Stück bei einem renommierten italienischen Färber, der für zahlreiche erstklassige Marken tätig ist“, erzählt Christian Weber. „Aber das Stückfärben ist tricky: So würden zum Beispiel der leinenbezogene Knopf auf unserem Longblazer kein einheitliches Farbbild bekommen – wenn wir nicht so wahnsinnig perfektionistisch wären und kleine Stoffstücke in die Färberei mitgeben, die erst nach dem Stückfärben über die Knöpfe gezogen werden.“
blazer
 

Die Summe der Details

„Das gleiche gilt für Gürtelschlaufen, überall wo Stoff gedoppelt ist, ist das Färben im Stück schwierig“, erzählt Christian Weber. „Also haben wir uns entschlossen, unsere Leinenkleider mit einem Lederriemen auszuliefern, den keine Gürtelschlaufen an einen bestimmten Platz zwingen. Im Gegenteil – mit dem dünnen Gürtel kann jede Frau spielen, wie sie es möchte.“ An ganz besonders heißen Tagen kann so der Gürtel ganz weggelassen werden. „Das sind Modelle, wie wir sie lieben – die erst mit der Trägerin und ihren Vorlieben ihren endgültigen Charakter bekommen.“
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Weber+Weber zum Lauschen: Der Podcast der Slow Fashion Brand

Weber+Weber zum Lauschen: Der Podcast der Slow Fashion Brand

Geschichten hat die Mode viele zu erzählen – insbesondere Marken wie Weber+Weber, die Content erst gar nicht kreieren müssen, weil jeder Knopf, jeder Stoff und jede Technik schon seine eigene Geschichte erzählt. „Wir lieben diesen Blick hinter die Kulissen der Mode“, begründet Christian Weber die Initiative zum Weber+Weber Podcast. „Und wir sind überzeugt, dass unsere Fans dieses Interesse für den Wert und die Kultur der Mode teilen.“ In der ersten Episode des Weber+Weber Podcasts von Journalisten und Autor Thomas Rottenberg am 4. Juni 2021 sind Christian und Manuel Weber selbst zu Gast. Die beiden Macher der Slow Fashion Brand erzählen, was sie von Mailand nach Vorarlberg und schließlich nach Wien geführt hat. Welcher der beiden ist die Erde, welcher die Luft? Das Gespräch in der Sartoria gibt auf authentische Weise Einblick in die Marke.

Crewneck
 

Weber+Weber zum Lauschen

Zeit nehmen sich die Webers nicht nur für die Entwicklung ihrer Kleidung, die sie nicht gerne als Mode tituliert wissen. In dem Gespräch mit dem österreichischen Journalisten erklären die beiden ausführlich, was sie bewegt hat, ihre ursprünglichen Karrieren für eine Slow Fashion Brand aufzugeben. Warum Bekleidung, die modern, aber nicht modisch ist, auch im Corona-Jahr ein Verkaufsschlager war und was die Hörer in der nächsten Podcast Folge erwartet? Diese und mehr spannende Antworten erwarten Sie in der ersten Episode des Podcasts. Hören Sie rein!
Hemd

Episode 1 des Weber+Weber Podcasts

Der Weber+Weber Podcast kann über alle Social-Media-Kanäle der Brand sowie Buzzsprout, Soundcloud, Spotify, Google Podcast und Apple Podcast angehört werden. Wer diese Channels abonniert hat oder den Newsletter bezieht, erhält die Info zu den künftigen Gesprächen von Thomas Rottenberg, Christian Weber und weiteren spannenden Gästen automatisch als Reminder.
Merinos
Der einzige Drill, der bei Weber+Weber militärisch ist – Military Drill

Der einzige Drill, der bei Weber+Weber militärisch ist – Military Drill

"Anders zu sein, beginnt bei uns schon im Stoff und seiner Verwendung.“

 

Eins, zwo, eins, zwo, drei

Weber+Weber Fans dürfen sich auf eine neue Stoffqualität freuen: Military Drill heißt ein Stoff, der in vielen Icons der Kollektion eine Rolle spielt. Doch was genau ist eigentlich Drill oder Drillich, wie man den Stoff nennt? Ein Stoff, der in Körperbindung aus drei Fäden gewebt wird. Da es neben Kett- und Schussfaden, die vertikal und horizontal verlaufen, noch einen dritten Faden gibt, hat der Drill ein schräg verlaufendes Webbild. Das macht den Drill besonders robust und reißfest. „Drill wird für Uniformen eingesetzt, auch Sonnenschirme oder Kochschürzen sind aus dem Material, weil es sehr strapazierfähig ist“, erklärt Christian Weber.
Blazer
 

Marsch, Marsch – Weber+Webers Military Drill

Military Drill von Weber+Weber kommt in friedlicher Mission. „Statt reiner Baumwolle verwenden wir einen fantastischen Leinen-/Baumwollmix, wobei die Baumwollseite außen, die Leinenseite innengetragen wird. Mit seinen kühlenden Eigenschaften ist das Leinen ideal, um direkt auf der Haut zu liegen.“ Baumwolle außen hat nicht nur in Sachen Optik Vorteile, sie ist auch weniger anfällig für Tragefalten oder Schmutz. „Und dann natürlich noch unser Geheimnis, ein Hauch von drei Prozent Elasthan, der aus dem Baumwoll-/Leinen-Mix einen Stoff mit viel Komfort macht“, lässt Christian Weber wissen.
Trousers
 

Mehr als Katzenwäsche

Doch das Elasthan ist nicht das einzige Geheimnis des Military Drill. Der leichte Glanz, den Drillstoffe oft aufweisen, fehlt bei Weber+Weber gänzlich. „Weil wir den Stoff waschen, wird er perfekt mattiert und bekommt einen leichten Worn-in Charakter“, sagt Manuel Weber, der bei Weber+Weber für die Stoffentwicklung zuständig ist. Matt gebürstet statt auf Hochglanz poliert sind übrigens auch die Hornknöpfe am Blazer aus Military Drill.
Weste
Over and In: das Weber +Weber Overshirt

Over and In: das Weber +Weber Overshirt

 „Minimalistische Formensprache ist unsere große Liebe.“

 

Over and In: das Weber+Weber Overshirt

Schon bemerkt? Die Herrenmode hat einen neuen Liebling – das Overshirt. Ein locker, oft etwas kastig geschnittener Hybrid aus Hemd und Sakko. Ursprünglich in der Workwear zu Hause, haben jetzt die Designer das Overshirt entdeckt. „Unser Weber+Weber Overshirt hat eine japanisch inspirierte, minimalistische Ästhetik. Halb Jacke, halb Sakko, passt es perfekt in den Zeitgeist. Es ist dressy und im gleichen Augenblick sehr lässig und casual. Das ideale Stück, um es im Sommer überzuwerfen, damit Dresscodes zu wahren und trotzdem ein individuelles Statement zu setzen“, so Christian Weber.
Blazer Weber+Weber
 

Unsuited – die Lässigkeit des WW Blazers

„Angezogen, aber unglaublich komfortabel. Unser WW Blazer passt einfach in keine Schublade“, lacht Christian Weber. Weil sich die Stücke Dank der von Weber+Weber eigenentwickelten Stoffe so unglaublich bequem tragen, steht Weber+Weber zwischen den Welten. „Was wir machen ist bestimmt keine klassische Herrenkonfektion, auch wenn wir dafür alle Kunstgriffe der Sartoria einsetzen. Gleichzeitig ist ein WW Blazer auch keine Freizeitbekleidung, weil Dank Revers oder Stehkragen doch ein Hauch Formalität gewahrt bleibt.“ Dieses Grenzgängertum ist seit jeher die DNA der Marke. „Und genau das, wofür unsere Kunden uns lieben“, ist Christian Weber überzeugt.
Weber+Weber Blazer
 

Jenseits des Üblichen

Als Weber+Weber Kunde wissen Sie: In jedem Stück steckt unglaublich viel Entwicklungsarbeit, Handwerk und der Mut, jenseits ausgetretener Pfade zu wandeln. Diese einzigartige Produktraffinesse zeigt sich ohne stilistische Exzentrik: „Wir glauben nicht an lauten Stil, wir finden, Bekleidung darf niemals zur Karikatur werden. Fette Logos, wilde Farben, zeitgeistige Verzierungen wird man bei Weber+Weber vergeblich suchen. Denn gutes Design ist in meinen Augen eine Form von Zen. Eine Vollkommenheit, die beeindruckt, ohne plakativ zu sein“, schließt Christian Weber.