Schau mit auf den Mantel, Kleines! Der Weber + Weber Trench

„Wir lieben es, ikonische Kleidungsstücke wie den Trench neu zu interpretieren.“ 

 
Wenn Humphrey Bogart zu Catherine Deneuve den legendären Satz „Schau mir in die Augen, Kleines“ raunt, dann achten wir? Nicht auf die berühmte Fehlübersetzung des englischen Originalzitats, sondern nein, auf Humphrey. Genauer gesagt auf Humphreys Mantel. Mit dieser Casablanca-Szene wurde nämlich ein eigentlich für die Armee geschaffenes Kleidungsstück zum Spionage-Film-Klassiker schlechthin. Inspektor Clouseau, Monk, Inspektor Columbo und so gut wie jeder Tatort-Kommissar trägt ihn – den Trenchcoat.  
 

Wir kommen in Frieden, Thomas 

Als Erfinder des Trenchcoats gilt Thomas Burberry, der in den 1870er Jahren mit der Erfindung wasserabweisender Gabardine die Grundidee lieferte. Anklang fand diese Innovation beim Militär und während des ersten Weltkriegs kam der Mantel zu seinem Namen – trench ist das englische Wort für Schützengraben. „Weil wir vor Ikonen wie dem Trench allergrößten Respekt haben, war für uns klar: Die Weber + Weber Hommage an diesen geliebten Mantel muss eine komplett eigenständige Designsprache haben. Eben den Weber + Weber Blick auf den Trenchcoat“, erzählt Christian Weber.  
 

Der feminin-minimalistische Trench 

Mit seinem leichten Oversized-Cut und seiner aufgeräumten Formensprache ist der Weber + Weber Trench kaum als solcher zu erkennen. Das zarte Camel verbeugt sich dezent vor der Inspirationsquelle, die Stoffwahl nimmt Bezug und schafft trotzdem Abgrenzung. „In der Kombination mit einem femininen Etuikleid nehmen wir unserem Trenchcoat endgültig alles maskulin-militärische. Weil unser Trench so leicht ist, sehen wir ihn jetzt im Frühjahr als Overcoat. Kein Mantel, den man ablegt, sondern ein essenzieller Teil des Outfits, der bewusst getragen wird“, erklärt Christian Weber. „Quasi ein Blazer-Ersatz.“