„Für mich erzählt jeder Stoff eine Geschichte. Kord hat eine besondere Emotion, die schon mit der Haptik beginnt.“

Manuel Weber

 

Lieblingsmaterial Kord
Schon die Machart ist faszinierend: Kord ist ein Gewebe in Hohlschussbindung mit längs verlaufenden, samtigen Rippen. Diese Musterung entsteht, weil nur der Schussfaden den Flor bildet. Optik und Haptik bedingen, dass Kordsamt vor allem im Herbst und Winter zum Einsatz kommt.

Luis, Kord und die Webers

Vier verschiedene Kordarten werden unterschieden: Kabelkord mit extrabreiten Rippen, Trenkerkord mit ausgeprägten Rippen, Genuakord mit feineren Rippen und Fein- oder Babykord mit mehr als 40 Rippen auf zehn Zentimetern Stoff. (Trenkerkord hat seinen Namen tatsächlich von Luis Trenker.) „Wir nennen unseren Kord Gandpa Kord, weil er wie so viele Stoffe bei Weber + Weber eine Eigenentwicklung ist. Unser Kord wird noch einmal überfärbt, was ihm ein Vintage-Feeling und ein bisschen Patina gibt“, erklärt Christian Weber.

Oktober 07, 2020 — Thomas Haditsch